Die Geschichte

Die Kraft des Wassers kennt man seit Jahrmillionen, hat es doch durch Abtragen und Auswaschen wie kein anders Medium die Erdoberfläche geformt. Bestes Beispiel ist hier das Gestein des Colorado River. Schon 1870 wurde erstmals von amerikanischen Goldgräbern ein Wasserstrahl zum Entfernen von Gestein und hartem Erdreich einer Goldader verwendet.

 

Das eigentliche Wasserstrahlschneiden, insbesondere mit Abrasiv, wurde aber erst 1968 einem Prof. der Universität von Britisch Columbia patentiert. Es entstand aus einem Forschungsprojekt von Boeing zum Bearbeiten von Faserverbund-, Waben und Schichtwerkstoffen.

Das Prinzip

Wasserstrahlschneiden ist des Schneiden von unterschiedlichsten Materialien mit Hilfe eines unter sehr hohen Druck ( 3700- 6000 Bar) stehenden Wasserstrahls.

 

Dabei unterscheidet man zwischen dem einfachen Rein- Wasserstrahlschneiden und Abrasiv- Wasserstrahlschneiden, das zum Schneiden von harten Materialien wie Metall, Glas und Stein verwendet wird. Hier wird dem Wasserstrahl ein Abrasivmittel beigesetzt.

Wasserstrahlschneiden – die Vorteile auf einen Blick:

Schneidtechnik

Wasserstrahlschneiden ist ein hochpräzises Verfahren, bei dem ein gebündelter Wasserstrahl verwendet wird, um Materialien wie Metall, Stein, Glas und Kunststoff präzise zuschneiden. Diese Technik bietet viele Vorteile, darunter eine geringe Wärmeentwicklung, die Vermeidung von Verformungen und eine hohe Schnittqualität. Mit Wasserstrahlschneiden können komplexe Formen und feine Details mit großer Genauigkeit geschnitten werden. Wenn Sie nach einer effizienten und präzisen Schneidlösung suchen, ist Wasserstrahlschneiden die ideale Wahl.

Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr über unsere Wasserstrahlschneide-Dienstleistungen zu erfahren.

Das Abrasiv–Wasserstrahlschneidtechnikgalt bis vor Jahren als eher ungenau. Mit der Dynamic-Waterjet-Technik mit Schnittwinkelkompensation stößt die Technik in neue Genauigkeits-und Produktivitätsbereiche vor

Die sonst bekannte Konizität der Schnittkante wird ausgeglichen und somit vermieden, so dass im Ergebnis eine verbesserte Qualität hinsichtlich Teiletoleranz und Winkelfehler möglich ist.

Eine weitere Leistungssteigerung erfährt das Wasserstrahlschneiden durch die Erhöhung der Schneiddrücke bis 6000 Bar, sie erlaubt eine bis zu 2,5-fachgesteigerte Schneidgeschwindigkeiten über den gesamten Materialdickenbereich oder eine bessere Schnittqualität bei gleichbleibendem Vorschub. Hinzu kommen niedrigere Betriebskosten durch den reduzierten Bedarf an Abrasiv-Material und einen geringerer Schneidspalt, der bei uns bei 0,85 mm liegt.

Ein wichtiger Vorteil, der für das Schneiden mit dem Abrasiv-Wasserstrahl spricht, ist, dass Gefüge-Veränderungen praktisch ausgeschlossen werden können. Man spricht hier von einem Kaltschneideverfahren.

Das Abrasiv-Wasserstrahlschneiden wird daher mit hohem Erfolg im Werkzeugbau, Kleinserien und Prototypenbau sowie in der Materialforschung und Konstruktion eingesetzt. Gehärtete und vorgehärtete Stähle wie TOOLOX ® oder Hardox ® sind unproblematisch und mir hoher Genauigkeit hier zu bearbeiten.

Eine gute Möglichkeit bietet das Wasserstrahlschneiden, wenn es darum geht, ungleichartige Werkstücke zu schneiden, z. B. Keramik-Metall-Mischungen ode rneuerdings sogenannte Hybridmaterialien, also eine Mischung aus z.B. Stahl und CFK.

Schnittgüten

Die Schnittgüte hat beim Wasserstrahlschneiden einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Werkstück–bzw. Schneidkosten. Deswegen ist die Angabe der Schnittgüte gerade bei stärkeren Materialien notwendig, um Ihnen ein bedarfsgerechtes Angebot zu unterbreiten. Teile die überdreht oder überfräst werden, oder keine großen Ansprüche an Maßhaltigkeit und Finish stellen, können in Q 3 geschnitten werden.

Gern übersenden wir Ihnen ein Schnittmuster oder besprechen mit Ihnen die Details per Telefon oder vor Ort

KOSTENOPTIMIERUNG MIT SCHNITTGÜTEN

Ein gern gefragtes und wichtiges Thema. Wie bei vielen anderen Dingen ist auch hier Zeit = Geld.

Feinschnitt (Q1)-wird langsam geschnitten, ist die Schnittfläche sauber und glatt, fast wie sandgestrahlt.

Mittlere Schnittgüte (Q2)-Die am häufigsten angewandte Schnittgüte. Für viele Anwendungen ausreichend, leichte Schnittspuren sind erkennbar. Eine Konizität ist durch Schnittwinkelausgleich nicht vorhanden.

Grobschnitt(Q3)-bedeutet eben gerade so entnehmbar aus dem Ausgangsmaterial und bei einer Weiterbearbeitung völlig ausreichend.

Feinschnitt (Q1)
Mittlere Schnittgüte (Q2)
Grobschnitt (Q3)

Datenanlieferung für Datenaufbereitung

Bereits von Ihnen erstellte Dateien/Zeichnungen.

• STEP
• DXF
• DWG
• HPGL
• CDL
• Corel Draw
• EPS
• u.a.

können problemlos übernommen werden. Um CAD-Zeichnungen zur Steuerung vonMaschinen verwenden zu können, müssen diesebestimmte Kriterien erfüllen:

• Maßstab 1:1 oder Maßangaben in der Zeichnung
• Masse möglichst in mm (Zoll etc. bitte angeben!)
• Volle Linie, (nicht strichliiert…)
• Linienfarbe schwarz oder rot bevorzugt

ncCAD32-Datenübernahme

Es werden immer ganze Teile (mit Außenumfang) geschnitten. Die zu schneidenden Konturen sollten (müssen) geschlossen sein. Hilfreich wäre die Schnittkontur in einen eigenen Layer zu legen (Bezeichnung: Kontur), damit sind, alle Diskussionen was geschnitten werden soll und was nicht, hinfällig.

In diesem Fall können Sie auch alle anderen Daten in Ihrer Zeichnung belassen. Das erspart uns Rückfragen zu Größe, etc. Bitte lassen Sie auch die Bemaßung in der Zeichnung, wir schneiden nur, was im Layer KONTUR steht.

Sollten keine digitalen Daten vorliegen, konstruieren wir die gewünschte Schnittkontur, anhand Ihrer Zeichnungen und Skizzen.

Auch das Einscannen oder Digitalisieren von Zeichnungen ist möglich.

Wir erstellen das NC-Programm und schneiden für Sie die Werkstücke aus allen metallischen und nicht metallischen Werkstoffen.

Mit Hilfe unserer Technologietabellen werden Maschinenwerte, wie Schnittgeschwindigkeiten, Einstechzeiten, Achsenbewegungen, u.a. erfasst und anhand des Materials und der Dicke automatisch im NC-Programm zugeordnet.

Die Technologietabelle wächst durch unsere Erfahrungen mit und erhöht dadurch ganz erheblich die Sicherheit und Qualität des Schneidprozesses.

Gerne berate ich Sie persönlich!

Heiko Arndt, Inhaber

Schneidbare Materialien

Schneidbar sind im Prinzip alle erdenklichen Materialien. Aufzuzählen was nicht möglich ist, ist einfacher. Der Klassiker der nicht schneidbar ist: ESG, Einscheibensicherheitsglas oder Verbundsicherheitsglas(Duschabtrennung /Glastüren kürzen usw.). Ansonsten geht es schon in den High-Tech Werkstoffbereich hinein, wie spezielle Typen von Industriekeramik oder WIDIA.

 

Stahl und Edelstahl bis 120mm-Werkzeugstahl, Gußeisen, Federstahl, Lochbleche, Cortenstahl, Hardox

Aluminium, Kupfer, Bronze, Messing Titan, Magnesium, Molybdän

Faserverbund-, Waben und Schichtwerkstoffen, CFK, GFK, GFL, HGW, Trespa, PP,PS, PSP, PA, PE, Reinharzplatten, PVC, PEEK,PTFE, Carbon, PU POM, Pur, Lexan, PPS, ABS, Makrolon, Gummi, Hartschaum, Styrodur, Kunststoff SMC, Keramik.

Granit, Marmor, Feinsteinzeug, Glas, Verbundglas

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Moderne Wasserstrahl-Schneidemaschinen bei ARCUT

Ein moderner  Maschinenpark ist, zusammen mit der langjährigen Erfahrung von Arcut, Voraussetzung für perfekte Bauteile. Mit den beiden Wasserstrahl-Schneidemaschinen von Arcut können wir sehr große Bauteile in den unterschiedlichsten Materialien und auch in großen Stückzahlen schneiden.

FLOW WMC  4x2 m

6000 Bar Technologie mit einem Schneidkopf und Schnittwinkelkompensation

Flow XD Mach 500  3 x 2m

6000 Bar Technologie mit einem 3 D Schneidkopf und Schnittwinkelkompensation

Wir bearbeiten eine Vielzahl von Materialien mit folgenden Parametern:

  • Bauteilgrößen bis 4000x2000mm
  • Dicke bis 150mm
  • Mehrlagiges Schneiden (auch Material verschiedener Beschaffenheit)
  • Toleranzen bis 0,05 mm – alternativ zu Fräsen oder Erodieren